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Der Verein

101 Jahre Sport in der Turnerbrüderschaft
Wendhausen.
Etwa 510 Mitglieder treiben in einer Vielzahl
unterschiedlichster Abteilungen Sport. Das Angebot gilt für alle
Altersgruppen und verfolgt die Ziele sich körperlich zu
betätigen sowie Geselligkeit innerhalb einer Gemeinschaft zu
erleben.
Um dieses Vereinsleben betreiben zu können,
bedarf es einer Reihe ehrenamtlicher Tätigkeiten. Idealismus und
Spaß an der Sache sind dafür verantwortlich. Besonderer Dank
gilt aus diesem Grunde allen Vereinsmitgliedern, die sich
persönlich zum Wohle der Turnerbrüderschaft einsetzen.
Unterstützung bei dem Bemühen unsere
Sportanlagen zu verbessern und zu erweitern erhalten wir durch
den Ortsrat und die Verwaltung der Gemeinde Lehre.
Zur Geschichte - Ein
kurzer Rück- und Ausblick
Am 2. Januar 1910 versammelten
sich in der Gaststätte Ahlmann (Giesecke) eine Reihe junger
Wendhäuser Bürger und gründeten aud Anregung von Karl Hebestreit
den Turnverein "Turnerbrüderschaft Wendhausen". Zum Abschluss
des Jahres 1910 hatte der neu gegründete Verein bereits 76
Mitglieder. Auch nahm eine Abordnung der Turnerbrüderschaft
schon am Bezirksturnfest in Hondelage teil. Der 1. Weltkrieg
unterbrauch die Entwicklung des jungen Vereins jäh.
1922 wurde die noch heute
existierende Fahne eingeweiht. Zum 20-jährigen Stiftungsfest
wurde der noch heute genutzte Sportplatz eingeweiht. Das heutige
Sportplatzgelände wurde ehemals als Kiesbruch der
Braunschweigischen Landeseisenbahn genutzt. Der 2. Weltkrieg
stoppte die Entwicklung des Vereins abermals einschneidend.
Bereits 1946 wurde wieder der
Versuch unternommen den Sportbetrieb aufzunehmen. Dies geschah
abermals unter der Regie von Karl Hebestreit. Auf Initiative con
Fritz Brandes wurde die Turmerbrüderschaft am 20.05.1950 neu ins
Leben gerufen.
In der zeit von 1953 bis 1956
wurde das noch heute bestehende Sportheim errichtet.
kontinuierlich wurde die immobile Ausstattung des Vereins von
den jeweiligen Vorständen vorangetrieben: 1971 wurde die erste
Beleuchtungsanlage für den Fußballplatz auf dem Sportheimdach
installiert; 1973 wurde die Sporthalle errichtet; 1982 Bua der
Flutlichtanlage; 1996/97 errichteten die Mitglieder der
Tennisabteilung ein Tennisheim und 1998/99 wurde das Sportheim
umgebaut und eine wettkampfgerechte Schießsportanlage von den
Mitgliedern der Schützenabteilung angebaut. Erwähnenswert ist
sicherlich auch die regelmäßige Sanierung des Sportheims in
Eigenleistung und das der Sportplatz in den letzten beiden
Jahrzehnten zweimal einer "Grundrenovierung" unterzogen wurde.
Verändert hat sich und den
jeweiligen Bedürfnissen angepasst wurde das Sportangebot der TBW.
Vom ehemals dominierenden Turnen ist eigentlich nur noch die
Damengymnasik übrig geblieben. Ab der Zeit nach dem 2. Weltkrieg
prägt der Fußball stark das Bild der TBW. In den letzten beiden
Jahrzehnten erweiterten Sportarten wie Badminton, Tennis,
Tischtennis und Volleyball das Angebot der Turnerbrüderschaft.
Und statt "Volkswandern" ist nun "Run & Bike" angesagt. Die
"Trimmer/innen" konzentrieren sich nicht nur auf eine Sportart,
sondern machen das, was ihnen gerade Spaß macht.
Immer schwieriger gestaltet
sich die Suche nach ehrenamtlichen Tätigen, die das Rückgrat
eines Vereines bilden. Zwar empfinden viele den Aufenthalt
innerhalb einer Gemeinschaft als seh wohltuend, doch für diese
sich einzusetzen sind die Meisten doch abgeneigt.
Der kurze Rückblick hat
aufgezeigt, daß sich der Verein kontinuierlich weiterentwickelt
hat. Diese Entwicklung wird sich auch fortsetzen. Wohin sie im
Einzelnen führt, läßt sich schlecht vorhersagen. Doch sicher
ist: Der Vorstand der TBW wird einer Weiterentwicklung nicht im
Wege stehen und sie nach Kräften unterstützen. Im sportlichen
Bereich wird weiterhin angestrebt ein möglichst breitgefächertes
Angebot für alle Altersklassen zu präsentieren. Gleichrangig
versucht die TBW im gesellschaft-sozialen Bereich Verantwortung
zu übernehmen und den Kontakt der Dorfbevölkerung untereinander
immer zu fördern. Da dies im letzten Jahrzehnt etwas zu kurz
gekommen ist, besteht hier sicherlich Nachholbedarf.
Dirk Fochler
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